
Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
Herausragende Persönlichkeiten und exzellente Wissenschaft an der Schnittstelle zwischen Physiologie, Physik, Chemie und Biologie prägen die Arbeit des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung seit der Gründung des Instituts im Jahr 1927 als Kaiser-Wilhelm-Institut für medizinische Forschung. Eröffnet wurde das Institut am 27. Mai 1930 im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft vor Ort in Heidelberg.
Neuorientierung in den 2010er Jahren
In seiner bald hundertjährigen Geschichte hat das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung mehrere grundlegende Neuorientierungen erlebt, zuletzt mit der Berufung von Joachim Spatz und Stefan Hell im Jahr 2016 und Kai Johnsson 2017. Das zentrale Thema der Forschung ist es seither, die immens komplexe Dynamik der Wechselwirkungen zwischen Makromolekülen in der lebenden Zelle – gesund oder krankhaft – in Echtzeit zu beobachten und zu manipulieren.
Drei Abteilungen mit einmaliger Expertise
Die drei Abteilungen am Institut tragen mit ihrer einmaligen Expertise auf Gebieten, die sich sehr gut ergänzen, zu diesen Forschungsaufgaben bei: Stefan Hells Abteilung beschäftigt sich mit optischer Nanoskopie, Kai Johnssons Abteilung widmet sich dem Design neuer Reportermoleküle und die Abteilung von Joachim Spatz, seit Mitte 2024 Geschäftsführender Direktor des Instituts, der zellulären Materialwissenschaft und Biophysik. Weitere Beiträge leistet die Forschung der Emeritusgruppe unter Ilme Schlichtung sowie mehrere Forschungsgruppen.
Werkzeuge für die biomedizinische Forschung
Im Zentrum der Forschung steht die Entwicklung neuer Werkzeuge für die biomedizinische Forschung, die zu neuen Ergebnissen, Erkenntnissen und medizinischen Fortschritten führen. Damit verfolgt die Forschung am Institut weiterhin die Idee des Gründers Ludolf von Krehl: medizinische Forschung durch die enge Zusammenarbeit von Biolog*innen, Physiker*innen und Chemiker*innen unter einem Dach zu fördern.



